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Moldauer Bahn (Brüx - Freiberg)


Mit der ersten deutschen Ausgabe der neuen „Erzgebirgs-Zeitung“ (erschien 15. 11. 2017), haben wir uns bemüht, Sie umfangreich über die Geschichte einer der schönsten Bahnstrecken im Erzgebirge zu informieren.  Aus aktuellen Anlass möchten wir noch kurz über die derzeitige Situation berichten.


Auf beiden Seiten der Grenze steht die Zukunft der Bahn immer wieder im Fokus.  Dank der Initiative der Interessengruppe „Erhalt der Bahnlinie Freiberg-Holzhau“ ist der Erhalt der Bahn über das Jahre 2019 hinaus vorerst gesichert.


Ein schicksalhafter Tag ereignete sich am 14. März 2017 für Bahnlinie Most – Moldava. Durch eine Bahndammabsenkung musste der Fahrbetrieb unverzüglich eingestellt werden. Voraussichtliche Ursachen sind vernachlässigte Unterhaltungsmaßnahem der letzten Jahrzehnte. Längere Zeit herrschte großes Bangen, wird die Strecke zwischen Dubí und Moldava wieder im Betrieb genommen werden können. Dank der der Initiative des Kreisamtes, der anliegenden Gemeinden und Vereinen wurde die Reparatur des Bahnabschnittes auf höherer Ebene beschlossen. Im Verlaufe der komplizierten Bauarbeiten wurde festgestellt, dass die Schäden an der Bahnstrecke von Osek (Ossegg) nach Moldava (Moldau) schwerer sind, als erwartet. Ursprünglich sollte die Reparatur noch im Herbst 2017 abgeschlossen sein und spätestens zum Beginn des neuen Fahrplans, d. h. bis 10. Dezember 2017 wieder regulär Züge fahren. Doch nun muss das Projekt der neuen Situation angepasst werden und die Bauarbeiten werden sich wahrscheinlich bis in den Herbst 2018 hinziehen. Zwischenzeitlich wird diese Verbindung mit einem Schienenersatzverkehr überbrückt.

​Unabhängig dieser gegenwärtigen Situation beschäftigen sich die Gemeinden und Vereine mit einen künftigen Lückenschluss zwischen Moldava und Holzhau. Realistisch gesehen ist das nur mit einer Busverbindung möglich. Mit der Realisierung eines Lückenschlusses zwischen den beiden Endbahnhöfen kann die ehemalige Bahnstrecke „Freiberg – Most“ wieder als eine Einheit beiderseits der Grenze touristisch beworben werden.


   Foto: Jan Setvák, Georgendorfer Verein  


Ziel dieser Initiative ist es, den Touristen, ihren Weg in das Nachbarland organisatorisch zu vereinfachen. Durch gezielte Aktivitäten und Veranstaltungen entlang der Bahnlinie sollen die Bewohnern und Touristen beider Regionen die Schönheiten, Kultur und Geschichte des Nachbarlandes näher kennenlernen. Bei vielen beziehen sich die Kenntnisse zum Nachbarland auf den Einkaufstourismus. Die Menschen sollen auch zum Besuch von Veranstaltungen der Städte und Gemeinden entlang der Bahnstrecke motiviert werden. Im Gespräch sind das jährliche Organisieren einer thematischen Veranstaltung einmal in Böhmen, einmal in Sachsen.


Das Projekt wird koordiniert von:
-    Gemeinde Rechenberg-Beinenmühle
-    Gemeinde Moldava
-    Heimatgeschichtsvereins Rechenberg-Bienenmühle e.V.
-    Georgendorfer Verein – Verein zur Belebung der Erzgebirgsregion (Českojiřetínský spolek)




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